| Inhalts-übersicht Sitemap | Bildershows Slideshows |
![]() Das Bambus-Lexikon The Bamboo Lexicon |
Mehr als 850 Seiten Informationen über Bambus
Bambusinformationen: Sie können im Feld Suchen/Search eine Thema oder ein Begriff eingeben, um so schneller an das Zeil zu gelangen. Beispiele für eine Suche: suchen Sie nach Bambusinformationen und Bilder von einem Bambus ohne Ausläufer, dann geben Sie horstig oder keine Ausläufer ein. Wünschen Sie Information zu Bambus im Kübel, so geben Sie entweder Kübel, besser aber Kübelpflanze ein. Möchten Sie eine Bambushecke anlegen, dann geben Sie Bambushecken ein usw. Anschließend wählen Sie aus den Berichten und Artikeln Ihr spezielles Thema aus. So finden Sie in meinem Bambuslexikon in der Regel immer eine Antwort auf Ihre Fragen. Haben Sie bitte Verständnis dafür , dass ich aus Mangel an Zeit allgemeine Fragen in meinem privaten Lexikon nicht beantworten kann. Sollten Sie spezielle Fragen haben, so schicken Sie mir eine Email fv@bambus-lexikon.de Für eine größere Bildansicht klicken Sie in das Bild / Click on the photo to see larger image.
Chines. Name: Kong xin zhu,
Cao hua jian zhu (Grob geblümter Pfeilbambus),
Huang zhu (gelber Bambus)
| |
| Vorsicht ist bei der Sorte Fargesia scabrida 'Asian Wonder' geboten, denn die Pflanzen werden auf eine fragwürdige Weise im Labor vermehrt (siehe auch die Email von J. Schmitz von 2004) Fargesia murielae 'Temse', die auch unter den Namen 'Favorit', 'Phönix', 'Kranich', 'Mae', 'Spezial' etc. vermarktet wurde, stammten auch aus der Laborvermehrung und kamen schon nach 7 Jahren in Blüte. Die Pflanzen überlebten die Blüte nicht! Bisher ist bekannt, dass alle Laborvermehrungen schnell vergreisen (siehe Klonschaf Dolly). Rhododendron produzieren schon nach 7 Jahren weniger Blüten, Pampasgras und Miscanthus bilden kaum noch Wedel aus etc. etc. 'Temse' und die Pflanzen mit den anderen oben genannten Namen waren in-vitro (Labor) reproduzierte alten Fargesia murieliae, die durch hormonelle Behandlung verjüngt wurden und wegen der sich lange verzögerten Blüte erst nach und nach blüten. Erst vor kurzem wurde die wahre Geschichte enthüllt. Oktober 2006. Beschreibung/Describtion in Englisch Im nördlichen Sichuan, nicht weit von Chengdu entfernt, liegt das grosse Verbreitungsgebiet der Art Scabrida. Ich habe schon einige Standorte aufgesucht und dabei bemerkt, dass die Unterschiede von Standort zu Standort so groß sind, dass wir einigen der vielen Klone mit neuen Sortennamen versehen würden. Für die Chinesen, auch dem Fargesia-Experten Prof. Yi Tong Pei, sind standorttypische Unterschiede normal und nicht wichtig. In China zählen die unterschiedlichen Standorttypen zu der reinen Art und werden nicht mit Sorten- oder Kultivarnamen versehen. Ebenso verhält es sich bei Fargesia nitida. Für Prof. Yi gehören auch die gesammelten Sämlingspflanzen im Nationalpark Jiu Zhai Gou zu Fargesia nitida. So ist der korrekte Name für unsere Fargesia Spez. Jiuzhaigou Typen: Fargesia nitida 'Jiuzhaigou'. This elegant bamboo was collected in 1997 from the mountains of Pingwu county in Sichuan, China at an elevation over 8,500 feet. Imported by Jos van der Palen of Kimmei Nursery in Holland. Fargesia scabrida has perhaps the most exciting colors of any hardy clumping bamboo. The young culms have dark orange sheaths, opening gradually to reveal steel-blue and lavender culms, aging to an olive green. The leaves are dark green and slender, with a graceful, airy arrangement. Like F. robusta, it has many desirable qualities: fairly upright habit, vigorous growth and more sun-tolerant than most other Fargesia. Although still quite rare, it has great potential and destined to become one of our most cherished bamboos, evoking images of rainforest covered mountains and the ancient Buddhist temples of Pingwu. Sämtliche Fargesia werden ohne Kübel und ohne Rhizomsperre gepflanzt. Fargesia-Arten und Sorten treiben keine Wurzelausläufer, wuseln also nicht durch den halben Garten und können durch Abstechen auch als kleinerer Horst (Busch) kultiviert werden. Alle Fargesia wachsen wesentlich besser in humosen, nährstoffreichen Böden. Ideal ist eine Pflanzung in Bambuserde. Sonst sollten Sie eine Bodenverbesserung vornehmen. Mischen Sie wie folgt:, 1/3 Torf, 1/3 Pinienrinde Körnung 7-15 oder Kompost und 1/3 Ihres Gartenboden. Die Zugabe eines Tongranulats von 10 bis 20% (z.B. Seramis, evtl. auch Bimskies) erhöht die Wasserspeicherung wesentlich und das Substrat bleibt luftiger, so dass die Pflanzen schneller und besser einwurzeln. Anschließend das Aufdüngen mit Bambusdünger nicht vergessen. Beschreibung von Fargesia scabrida: | |
| Höhe: | 3,00 bis 4,00 m (5 m ?) |
| Halme: | bläulich, bepudert, später blaugrau bis grün, dünn, gerade, kräftig, Spitze nippend, Halmabstand nach ca. 5 Jahren bis 20 cm, bis 12 mm Ø: orange farbene Halm- und Zweigscheiden |
| Blätter: | bläulich-grün, länglich, fest, bläuliche Blattunterseite, mittelklein, orange farbene Zweig- und Blattscheiden |
| Wuchs: | aufrecht, Spitze bogig, leicht überhängend, breit, horstig (pseudo-horstig) |
| Standort: | halbschattig bis sonnig,vollsonnig an Standorten mit hoher Luftfeuchtigkeit (Schleswig-Holstein, Hamburg, Nord-Niedersachsen, Bremen, Mecklenburg, Dänemark, etc.), möglichst geschützt. |
| Winterhärte: | -16° bis -24°. Ich schätze die Winterhärte der unterirdischen Pflanzenteile höher ein! |
| Platzbedarf: | Ø ab 2 m, dann müssen Sie aber laufend abstechen. |
| Verwendung: | Solitär, Hecke, Sichtschutz, Unterpflanzung zu hohen Bäumen, große Kübelpflanze. Eine wunderschöne neue Fargesia die als Solitär an etwas größere Pflanzstellen (nach 10 Jahren ca. 4x4 m) besonders gut zur Geltung kommt.. Die äußeren Rhizome sollten an kleineren Plätzen jährlich abgestochen und ein Teil der Halme entfernt werden. Schmackhafte, süßliche Sprossen. |
| Bemerkungen: | Einführung nach Belgien und Holland 1995 aus China. Inzwischen auch unter dem neuen Namen -Asian Wonder- aus Laborvermehrung in Umlauf. Nach meinen Erfahrungen (Vergleichspflanzung) sind die Pflanzen aus der Laborvermehrung nur halb so wüchsig! Die Pflanzen scheint unter falschem Namen in Umlauf! Eine exakte Bestimmung nach der Originalbeschreibung und den schwarz-weiß Zeichnungen ist äußerst schwierig, da die Beschreibungen keine Fotos enthalten. Die Pflanzen sehen in Nordeuropa auf Grund der Pflege eben anders aus (wesentlich besser), als an den Naturstandorten. Diese Pflanzen ähneln einer groößeren Yushania sehr, aber auch Details von Borinda glaube ich zu sehen. |
| |
Dieser Typ scheint wüchsiger, d. h. er produziert mehr Halme auf einer kleineren Grundfläche, wirkt dadurch viel kompakter.
Das Bambus-Lexikon wurde als frei zugängliche Datenbank nach einer Idee von Fred Vaupel 2005 erstellt und erarbeitet. Mit dem Bambuslexikon und den Bambusinformationen möchte ich meine mehr als 35 jährigen Bambuserfahrungen, mein Wissen und alle von mir gesammelten Daten an die vielen Pflanzenfreunde weitergeben, um den Bambus in unseren Breiten noch populärer zu machen und seine vielseitige Verwendbarkeit einer breiten Öffentlichkeit zu vermitteln. Mein Lexikon erhebt nicht den Anspruch auf Vollständigkeit.
Die Angegebenen Werte (Höhe, Winterhärte etc.) sind Durchschnittswerte, die je nach Standort erheblich voneinander abweichen können und gelten nicht für Bambus im Kübel. So wird ein Phyllostachys vivax 'Aureocaulis' im norddeutschen Küstenbereich und Dänemark selten über 5 Meter hoch, während diese Sorte z. B. in Süd-West-Deutschland bereits nach wenigen Jahren dieser Höhe erreicht und in dieser Region nach ca. 8 Jahren mehr als 8 Meter hoch wird.
Über Mitarbeit, Anregungen, Ergänzungen, Erfahrungswerte, Pflanzendaten und Bilder, aber auch über Kritik, bin ich jederzeit dankbar. Bitte per Email senden an: FV@bambus-lexikon.de
Mein Dank geht an 1. Stelle an meine liebe Frau, ohne deren Geduld, Liebe und Verständnis es für mich nicht möglich wäre, die riesige Datenmenge in das Web zu stellen. / Last but for sure the more imporant, I would like to thank my wife. She is my love, my best friend and so much more... Without her understanding, patience , love , it wouldn't have been possible for me to put together this huge amount of data in the web. THANK YOU angel. / Mes remerciements s’adressent en premier lieu à ma chère femme, sans sa patience, son amour et sa compréhension, il n’aurait pas été possible pour moi de mettre en ligne cette immense quantité de données.
Ich habe bis 2009 in meiner Freizeit mehr als 8500 Stunden am PC verbracht und besonders in den Wintermonaten, Abend für Abend (häufig bis zum frühen Morgen) und fast das ganze Wochenende, oft auch ungeduldig und schimpfend (wenn der Computer mal wieder spinnt) am PC verbracht!
Für die Überlassung vieler guter Fotos geht mein besonderer Dank an Daniel Kunz aus der Schweiz. Für die Bereitstellung einiger Fotos bedanke ich mich bei den Bambusfreunden im In- und Ausland.
Das Bambus-Lexikon ist ein privates Lexikon. Lediglich die laufenden Hostingkosten werden vom Bambus-Informationszentrum in 31275 Lehrte-Steinwedel, Ramhorster Str. 1-2 gesponsert. www.bambus-info.de
Fred Vaupel im Frühjahr 2005