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![]() Das Bambus-Lexikon The Bamboo Lexicon |
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Der Beweis sollte nun für jeden Skeptiker mit diesem Foto erbracht sein! Was A. Weiss vor Jahren als Phyllostachys vivax 'Hummel Kew' von U. Willumeit erhielt und später als Prominens in Umlauf brachte, ist der Dulcis Klon 'Shanghai`.
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Phyllostachys dulcis mit deutlich sichtbaren Streifen in einem Wäldchen am Murtensee in der Schweiz im Oktober 2008
![]() Helle Halmscheiden, die in der Sonne rötlich ausfärben, mit wenigen dunklen Flecken. | ![]() Die fleischigen Halmscheiden lösen sich schnell. | |
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| Höhe: | 6,00 bis 10,00 m (. Der Typ 'Shanghai' ist an guten Standorten sehr wüchsig. Die zu erwartende Endhöhe liegt sicherlich zwischen 10m (Nähe Hannover) und 13 m (Raum Heidelberg, Bodensee etc.)) |
| Halme: | grün, kräftig, anfangs leicht schräg, später senkrecht, mit einer unterschwelligen gelben Streifung, im Alter mit gelben Streifen an den unteren Internodien, auch sporadisch an einzelnen Internodien, leicht rillig |
| Blätter: | grün, länglich, gerieft, mittel |
| Wuchs: | aufrecht, Spitze bogig bis überhängend, starke Ausläufer |
| Standort: | sonnig, in wärmeren Gegenden auch halbschattig, geschützt |
| Winterhärte: | -18° bis -25°. Vielleicht etwas winterhärter. |
| Platzbedarf: | ab 10,00 m² |
| Verwendung: | Solitär, Hain, hoher Sichtschutz. Sprossenproduktion (auch für Standorte in den wärmeren Regionen in Deutschland zur Sprossenernte für den privaten Gebrauch geeignet). |
| Bemerkungen: | Identisch mit dem Klon 'Hummel-Kew'. Der auch als Ph. prominens und Ph. vivax 'Hummel-Kew' in Umlauf ist. Wertvoll, schmackhafte Sprossen. |
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Chin. Name: Sweet Shot Bamboo (Süß Sprossen Bambus).
Vorkommen: China, Zhejiang, an den Berghängen bis 1000 m Höhe. Milde Winter bis -7°. Wärme bereits ab Anfang März bis Ende Oktober. Kultiviert im Anji Bamboo Garden (ca. 250 km westlich Shanghai).
Höhe: bis 12Meter, Halmdurchmesser 4 - 6 Zentimeter.
Halme: grün, anfangs beträchtlich weiß bepudert, besonders unterhalb der Nodie, im Alter eine dicke Puderablage. Starke Verjüngung nach oben und weit überhängende Spitzen. Die Internodien sind leuchtend grün, oft fein cremefarben oder blassgrün gestreift. Die Oberfläche ist stark gerippt. Länge der Internodien bis 24 Zentimeter.
Halmscheide: glatt, leicht bläulich mit rötlicher und gelblicher Ausfärbung oder grünlich-weiß mit kleinen braunen Flecken und Strichen. Sobald die Halmscheiden antrocknen verlieren sie die Farben und werden strohfarbig. Öhrchen an der Basis der Scheidenspreite mit Borsten. Die Zunge ist in der Regel stark gewölbt. Die unteren Scheidenspreiten sind lanzettlich bis streifenförmig und am oberen Teil schiffchenförmig.
Blätter: 8 - 10 cm lang und 1,5 – 2 cm breit. Die Blattunterseite ist nahe der Basis stark behaart, häufig auch die im gesamten Verlauf. 3 - 4 Blätter pro Zweig. Austrieb in Deutschland von Mitte Mai bis Mitte Juni.
Standortempfehlung: warme und milde Gegenden, geschützt. Sehr wüchsig im mediterranen Klima.
Verwendung: zur Sprossenproduktion. geeignet. Jungen Sprossen haben eine ausgezeichnete Speisequalität.
Anmerkung: Ersteinführung 1989, unterschiedliche Kultivare in Umlauf.
Letzte Blüte: bis ca. 1970.
Das Bambus-Lexikon wurde als frei zugängliche Datenbank nach einer Idee von Fred Vaupel 2005 erstellt und erarbeitet. Mit dem Bambuslexikon und den Bambusinformationen möchte ich meine mehr als 35 jährigen Bambuserfahrungen, mein Wissen und alle von mir gesammelten Daten an die vielen Pflanzenfreunde weitergeben, um den Bambus in unseren Breiten noch populärer zu machen und seine vielseitige Verwendbarkeit einer breiten Öffentlichkeit zu vermitteln. Mein Lexikon erhebt nicht den Anspruch auf Vollständigkeit.
Die Angegebenen Werte (Höhe, Winterhärte etc.) sind Durchschnittswerte, die je nach Standort erheblich voneinander abweichen können. So wird ein Phyllostachys vivax 'Aureocaulis' im norddeutschen Küstenbereich und Dänemark selten über 5 Meter hoch, während diese Sorte z. B. in Süd-West-Deutschland bereits nach wenigen Jahren dieser Höhe erreicht und in dieser Region nach ca. 8 Jahren mehr als 8 Meter hoch wird.
Über Mitarbeit, Anregungen, Ergänzungen, Erfahrungswerte, Pflanzendaten und Bilder, aber auch über Kritik, bin ich jederzeit dankbar. Bitte per Email senden an: FV@bambus-lexikon.de
Mein Dank geht an 1. Stelle an meine liebe Frau, ohne deren Geduld, Liebe und Verständnis es für mich nicht möglich wäre, die riesige Datenmenge in das Web zu stellen. / Last but for sure the more imporant, I would like to thank my wife. She is my love, my best friend and so much more... Without her understanding, patience , love , it wouldn't have been possible for me to put together this huge amount of data in the web. THANK YOU angel. / Mes remerciements s’adressent en premier lieu à ma chère femme, sans sa patience, son amour et sa compréhension, il n’aurait pas été possible pour moi de mettre en ligne cette immense quantité de données.
Ich habe bis 2009 in meiner Freizeit mehr als 8500 Stunden am PC verbracht und besonders in den Wintermonaten, Abend für Abend (häufig bis zum frühen Morgen) und fast das ganze Wochenende, oft auch ungeduldig und schimpfend (wenn der Computer mal wieder spinnt) am PC verbracht!
Für die Überlassung vieler guter Fotos geht mein besonderer Dank an Daniel Kunz aus der Schweiz. Für die Bereitstellung einiger Fotos bedanke ich mich bei den Bambusfreunden im In- und Ausland.
Das Bambus-Lexikon ist ein privates Lexikon. Lediglich die laufenden Hostingkosten werden vom Bambus-Informationszentrum in 31275 Lehrte-Steinwedel, Ramhorster Str. 1-2 gesponsert. www.bambus-info.de
Fred Vaupel im Frühjahr 2005